Corona - Das Buch zum Film. Lotte Jotta

Corona - Das Buch zum Film - Lotte Jotta


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      Ein Virus legt die Welt lahm. Ende Januar 2020 ist SARS-CoV-2 auch in Deutschland angekommen – und seitdem ist nichts mehr, wie es war.

      Horrorszenarien werden prophezeit, das öffentliche Leben wird heruntergefahren, eine Kontaktsperre verhängt.

      Teil A beschreibt den Weg der Autorin in der Auseinandersetzung mit dem Virus. Inwieweit kann man Corona mit einer Grippe vergleichen? Wo sind die wesentlichen Unterschiede? Wie hat sich die gefürchtete Reproduktionsrate entwickelt? Wie sah es denn tatsächlich aus mit der Überlastung des Gesundheitssystems? Wie gefährdet sind wir? Wie haben sich die Maßnahmen der Regierung auf die Ausbreitung des Virus ausgewirkt?

      In Teil B steht der Mensch im Mittelpunkt.

      Warum reagieren wir, wie wir reagieren? Welche Folgen hatten die Maßnahmen auf die Menschen im Land? Welche Rolle spielen die Medien? Was hat die Krise mit uns gemacht? Mit jedem Einzelnen und auch mit uns - als Gesellschaft. Wie können wir zukünftig mit unseren Ängsten umgehen?

      Die Autorin bricht eine Lanze für die Opfer der Krise. Ein persönliches Plädoyer für Lebensqualität, in dem – bei aller Ernsthaftigkeit – der Humor nicht zu kurz kommt.

      Wenn sich auch die globale Situation ständig verändert – die Botschaft des Buches bleibt hochaktuell.

      Lotte Jotta

      Corona

      Das Buch zum Film

      © 2020 Lotte Jotta

      2. überarbeitete Auflage

      Autor: Lotte Jotta

      Umschlaggrafik: Syaibatu Hamdi / Pixabay

      Verlag Druck

      tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

      ISBN

      978-3-347-10523-2 (Paperback)

      978-3-347-10524-9 (Hardcover)

      978-3-347-10525-6 (e-Book)

      Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

      Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

      Meinen Kindern

      Inhaltsverzeichnis

      Vorwort

      Teil A: Das Virus

      1. Eigenschaften des Virus

      2. Influenza und Corona im Vergleich

      2.1 Grippewelle 2014/15

      2.2 Zusammenfassung

      3. Und nun?

      4. Wie bedrohlich ist Corona?

      5. Die Reproduktionsrate

      6. Die Überlastung der Gesundheitssysteme

      6.1 Italien

      6.2 Deutschland

      7. Behandlung von Corona

      8. Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil

      Teil B: Der Mensch

      9. Angst

      9.1 Wenn Angst krank macht

      9.2 Angst und Politik

      9.3 Das Streben nach Sicherheit

      9.4 Erstmal einen Schritt zurücktreten…

      10. Medien

      10.1 Ein Wort an die Promis…

      11. Wir sind Menschen…

      12. Verantwortung und Schuld

      13. Kollateralschäden

      13.1 Häusliche Gewalt

      13.2 Herz-Kreislauf-Erkrankungen

      13.3 Einsamkeit

      13.4 Existenzbedrohung

      13.5 Tafeln

      13.6 Pharmaindustrie

      13.7 Beerdigungen

      13.8 Fazit

      14. Wir wollen nur das Beste

      15. Wie wollen Sie leben?

      16. Die Rache des kleinen Mannes

      17. Über mich

      A: Risiko in Deutschland

      B: Mortalität international

      Quellen

      Danksagung

      Vorwort

      Die Welt steht kopf. Und wer ist schuld? COVID-19, SARS-CoV-2 oder – besser bekannt – Corona: Verschiedene Namen für den Feind, von dem wir uns bedroht fühlen.

      Wenn man es genau nimmt, stehen die Begriffe für unterschiedliche Dinge. Während „Corona“ die Virenfamilie benennt, ist SARS-CoV-2 der Name des speziellen Virus. Das Kind sozusagen. COVID-19 hingegen bezeichnet die Krankheit, die durch das Virus hervorgerufen wird. Aus Gründen besserer Lesbarkeit soll im Text jedoch nur der Begriff „Corona“ verwendet werden.

      Seit sich Corona auch in Deutschland verbreitet hat, scheint nichts mehr zu sein, wie es war. Die Menschen sind verunsichert. Dinge, die bislang trivial waren, werden zum großen Problem.

      Er: „Ich muss noch Toilettenpapier kaufen.“

      Sie: „Pass auf Dich auf… und nimm Proviant mit.“

      So oder so ähnlich könnten Gespräche in deutschen Haushalten ablaufen. Denn Toilettenpapier ist plötzlich ein seltenes Gut. Wer die vierlagige Variante erwischt, hat im Lotto gewonnen.

      Die Abgabe ist mittlerweile reglementiert. Jeder nur ein Kreuz. Für jeden Haushalt gibt´s nur ein Paket. Nicht alle sind bereit, das zu akzeptieren; immerhin geht es darum, seinen A… zu retten.

      So gab es auch schon Schlägereien und Polizeieinsätze wegen Kunden, die sich geweigert haben, das Geschäft ohne das Objekt der Begierde zu verlassen, und sich an der Kasse demonstrativ auf das Transportband gesetzt haben.

      Waren früher Geldtransporter gefährdet, sind es heute eher die Zulieferer. Man kann sich fast schon vorstellen, wie Gangster die ohnehin gestressten LKW-Fahrer unter Einsatz von Waffengewalt zwingen, Klopapier, Mehl und Nudeln herauszugeben.

      Ob die Unternehmen schon mit vergleichbaren Szenarien rechnen? Vor dem Discounter steht jedenfalls neuerdings Security. Bisher sollte sie nur regeln, dass sich nicht zu viele Menschen gleichzeitig im Geschäft aufhalten, aber wer weiß. Mittlerweile hat sie auch darauf zu achten, dass niemand das Geschäft ohne Einkaufswagen betritt.

      Auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt bilden sich zu manchen Zeiten Schlangen von Menschen. Aus irgendwelchen Gründen muss ich bei diesem Anblick immer an Bananen denken…

      Man muss sich vor dem Aldi anstellen wie sonst nur Weiberfastnacht vor seiner Lieblingskneipe? Was soll´s, es sind rauhe Zeiten.

      Und es gibt wirklich Schlimmeres. Das hören und sehen wir ständig in allen Medien. Unglaublich hohe Zahlen an Todesfällen in Südeuropa, Intensivstationen vor dem Kollaps, überall fehlt es an wichtigem, lebensrettendem Equipment, Ärzte müssen moralisch schwierige Entscheidungen über Leben und Tod treffen und sind physisch wie psychisch im Ausnahmezustand. Überall warten bedrohliche Bilder, Zahlen, Fakten und Horrorszenarien, die sich in die Köpfe brennen. Für Deutschland gilt das zwar noch nicht, aber uns werden ähnliche Zustände prophezeit.

      Die Politik lässt sich beraten und reagiert mit drastischen, uns bisher völlig unbekannten


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