Trading für Anfänger und Einsteiger. Stefan Herrlich
>Trading für Anfänger und Einsteiger
Tradingpsychologie und Tradingstrategien in Deutsch für Forex/Cfd und Futures
Den inneren Schweinehund besiegen!
Disziplin alleine reicht nicht aus
Vorsprung durch Ihr Urteilsvermögen
Futures interessant für den CFD-Trader
Was versteht man unter einem Trend?
Aufwärtstrend
Abwärtstrend
Seitwärtstrend
Wie kann man von einem Trend profitieren?
Chancen und Risiken
Welche Einstiegsmöglichkeiten können genutzt werden
Einstieg in der Korrektur
Der "Punkt 2 Trade"
Eröffnung der Position am Widerstand oder der Unterstützung
Ausstiegsmöglichkeiten
Ausstieg nach einem vorher bestimmten Kursziel
Ausstieg mit Hilfe der Charttechnik
Planen, wie viel Verlust man maximal machen möchte
Das Stoppmanagement
Der Stopp-Loss in Bezug auf die Markttechnik
Gewinnmaximierung durch Anwendung des Stopp-Losses
Das Risikomanagement
Trading mit Marktzyklen
Die Buy & Hold Strategie
Disclaimer
Alle Rechte vorbehalten, einschließlich derjenigen des auszugsweiden Abdrucks sowie photomechanischen und elektronischen Wiedergabe. Dieses Buch will keine spezifischen Anlage-Empfehlungen geben und enthält lediglich allgemeine Hinweise. Autor, Herausgeber und die zitierten Quellen haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung ihrer Gedanken und Ideen entstehen.
Tradingpsychologie
Das Stichwort „Tradingpsychologie“ lässt sich in verschiedenen Lehrbüchern und im Internet finden. In der Regel handelt es sich dabei um immer wieder gleichlautende Ratschläge und Empfehlungen, wobei der Mittelpunkt beim langfristigen Tradingerfolg liegen sollte. Viele Trader fixieren sich die ganze Zeit nur darauf, die richtige Strategie zu finden, die mit wenig Risiko große Gewinne verspricht und am besten das Konto schnell verdoppelt. Nach einer langen erfolglosen Suche, wird dann nur noch nach Strategien gesucht, die generell profitabel sind. Und irgendwann kommt das Thema Psychologie dann mehr und mehr in den Vordergrund. Selbst wenn man eine Strategie gefunden hat, die für jemanden funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass diese Strategie auch bei einem selbst funktioniert.
Ab einem gewissen Punkt merken Sie, dass die bloße Handelsstrategie nicht ausreichend ist, um ein erfolgreicher Trader zu werden. Es steckt deutlich mehr Psychologie dahinter, als anfangs gedacht wird. Grundsätzlich muss der Alltag geändert werden, denn ein erfolgreicher Trader lebt anders als ein erfolgloser. Das beginnt morgens bei der Morgenroutine, setzt sich den ganzen Tag bei der Abwicklung der einzelnen Trades fort und endet beim Schlaf und den Freizeitaktivitäten.
Im Endeffekt ist die Struktur im Alltag ein Instrument, damit Sie sich strikt an den Handelsplan halten. Die Angst oder Gier darf nicht über Sie bestimmen und Sie dürfen sich nicht von sogenannten Verlusttrades irritieren lassen. Noch schlimmer sind „Rachetrades“. Wenn Sie einen Verlust realisiert haben und dann den Gewinn schnell wieder reinholen wollen. Bestenfalls wird das Risiko pro Trade noch stark erhöht und die nächsten Verlusttrades machen sich breit. Das Konto schrumpft mit wenigen Trades vielleicht um 10% oder auch um 90%. Das kann man verhindern, wenn man von Anfang an, den Riegel nach einem Trade zu macht und die eigenen Emotionen im Griff hat.
Die Suche nach dem Erfolg
Natürlich klingt das alles viel leichter, als es in der Praxis ist. Letztendlich verlangt die Tradingpsychologie, dass Sie Ihre alten Verhaltensmuster ändern und den Tag auf eine andere Art und Weise leben. Wäre Psychologie so einfach, dann würde es z.B. nicht so viele Fitnesskurse und Diätratgeber geben. Sie fragen sich jetzt, was hat das Ganze mit Fitness oder einer Diät auf sich. Nun eine ganze Menge! Schließlich geht es bei einer Diät oder einem Fitnessprogramm um nichts anderes, als den Menschen bei Einhaltung eines strikten Plans (Strategie) und einer Lebensweiseänderung (Psychologie), den größtmöglichen Erfolg zu versprechen. Die Tradingpsychologie verspricht letztendlich nichts anderes, als den Erfolg auf einem wirtschaftlichen Gebiet. Die ganzen Versprechungen basieren auf dem Hype, der durch die Menschen erzeugt wird. Die Unternehmen leben von diesem Hype und fördern ihn auch. „Neue Versprechungen braucht der Mensch“ - das ist die Devise jeden Fitnessprogramms.
Im Trading sieht es sehr ähnlich aus. Zwar wird hier nicht nach dem Traumkörper geschwärmt, doch es gibt immer ein festes Ziel. Hierbei lautet das Ziel, den größtmöglichen Gewinn zu erzielen. Auf der