Die Volxbibel - Altes und Neues Testament. Martin Dreyer

Die Volxbibel - Altes und Neues Testament - Martin Dreyer


Скачать книгу
zu Gott und macht die ganze Geschichte damit wieder in Ordnung. Gott wird dem dann verzeihen und den Mist wegwischen, den er gebaut hat.“

      Regeln für die Priester zum Abfackelopfer

      6 3Mo 1 Gott hatte Mose noch mehr zu sagen: 2 „Hör zu, du musst Aaron und seinen Söhnen was von mir ausrichten, ja? Für dieses Abfackelopfer, das man ja komplett verbrennt, gilt folgende Regel: Das Teil, was dort abgefackelt wird, soll die ganze Nacht da liegenbleiben. Es muss bis morgens auf der Grillkohle von dem großen Tisch, dem Altar, bleiben, und die Glut darf dabei nie ausgehen. 3 Der Priester soll dann morgens früh erst mal seine Arbeitsklamotten aus Baumwolle anziehen. Dann nimmt er eine Schaufel und trennt die Asche von der restlichen Holzkohle, die noch ein bisschen glüht. Die Asche kommt dann neben den Tisch auf den Boden. 4 Anschließend zieht er sich neue Klamotten an und bringt die Asche auf den Müllplatz, der außerhalb vom Zeltlager liegt. 5 Die Glut soll auf dem Tisch weiter am Brennen gehalten werden. Jeden Morgen muss der Priester checken, wie die Glut ist, und neues Holz nachlegen. Danach verbrennt er dann die Abfackelopfer und die Fettstücke von den Dankopfern, die grad anstehen. 6 Das Feuer auf dem Altar darf nie ganz ausgehen, es muss immer brennen.

      Regeln für die Priester zum Essensopfer

      7 Für dieses Essensopfer hab ich auch noch eine Regel, wie das abgehen soll: Ein Priester aus der Familie von Aaron zieht dieses Opferritual an dem großen Tisch, dem Altar, durch. 8 Dafür nimmt er eine Handvoll von dem Mehl, das vorher mit Öl vermatscht wurde und von den Räucherstäbchen, und dann verbrennt er das Zeug auf dem Tisch. Da steht Gott voll drauf und freut sich da drüber. 9 Was übrig bleibt, kriegen Aaron und seine Familie. Sie sollen da draus Brot ohne Hefeteig backen und das an einem besonderen Ort verspachteln. Und zwar in dem Hof von dem besonderen Zelt. 10 Der Anteil, den ich ihnen von dem Opfer schenke, darf auf keinen Fall mit Hefe oder so gebacken werden. Das Zeug ist etwas ganz Besonderes, es ist heilig. Genauso, wie das Opfer, was man durchzieht, wenn Mist am Start ist oder wenn man wieder was in Ordnung bringen muss. 11 Von diesem besonderen Brot sollen alle Männer essen, die aus der Familie von Aaron kommen. Das ist ihr ganz besonderes Recht, das für immer gilt. Wer das Zeug anfasst, ist selbst heilig.“

      Ein Opfer, wenn die Priester an den Start kommen

      12 Außerdem sagte Gott noch zu Mose: 13 „Nachdem Aaron zu meinem Oberpriester gemacht worden ist, sollen er und seine ganze Familie an dem Tag ein Kilo Weizenmehl für mich opfern. Die eine Hälfte davon morgens und die andere abends. 14 Das Mehl wird wieder mit Olivenöl vermatscht und dann im Ofen zu Fladenbrot gebacken. Das Brot wird, wenn es fertig ist, in Stücke geschnitten und dann Gott geschenkt. Wenn das verbrennt, freut Gott sich da drüber. 15 Der Priester, der dann mal anstelle von Aaron Dienst schiebt, muss dieses Opfer genauso durchziehen. Er soll das Brot backen und es auf dem Tisch, dem Altar, verbrennen. Dieses Gesetz gilt auf ewig. 16 Generell will ich, dass dieses Essensopfer, was ein Priester für sich selbst macht, auch ganz verbrannt werden soll. Es darf keine Reste geben, die man dann noch verspachteln könnte.“

      Regeln für die Priester zu dem Opfer, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat

      17–18 Gott hatte noch eine Ansage für Mose, die er an Aaron und seine Familie weitergeben sollte: „Für dieses Opfer, das die Sache wieder für mich in Ordnung bringt, wenn einer Mist gebaut hat, gibt es noch eine Regel. Genauso wie bei dem Abfackelopfer muss das Tier direkt neben dem Tisch geschlachtet werden, der vor dem besonderen Zelt steht. Das Opfer ist etwas ganz Besonderes, es ist heilig. 19 Der Priester, der das Opfer durchzieht, soll es anschließend auch aufessen. Das darf er aber nicht irgendwo machen, sondern nur in dem Hof vor dem besonderen Zelt. 20 Wer dieses Fleisch anfasst, der ist auch heilig. Und wenn auch nur ein Spritzer von dem Blut auf die Klamotten gekommen ist, muss das an Ort und Stelle sofort gewaschen werden. 21 Wenn man das Fleisch dann in einem Tontopf kocht, dann muss man den anschließend zerdeppern. Und wenn man es in einem Metalltopf kocht, dann muss der anschließend mit Scheuermilch und Stahlschwämmen richtig gut sauber gemacht werden. 22 Es dürfen auch nur die Männer aus den Familien der Priester das Fleisch essen. Es ist eben auch etwas ganz Besonderes. 23 Aber wenn von einem geopferten Tier das Blut in das besondere Zelt gebracht wurde, weil man damit Sachen wieder in Ordnung bringen wollte, dann darf das Fleisch von dem Tier nicht verspachtelt werden. Man muss es verbrennen.“

      Regeln für die Priester zum Wiedergutmach-Opfer

      7 3Mo 1 „Jetzt noch mal zu dem Opfer, womit Dinge wieder in Ordnung gebracht werden können. Dieses Opfer ist ganz besonders krass, es ist sehr heilig! 2 Genau wie bei dem Abfackelopfer soll das Tier rechts neben dem großen Tisch, dem Altar, vor dem besonderen Zelt geschlachtet werden. Der Priester nimmt danach etwas Blut und besprenkelt damit die ganze Fläche einmal rund um den Tisch. 3 Dann schneidet er das Fett raus, das an den Eingeweiden, 4 an der Leber, an der Niere und an den Hüften sitzt. 5 Der Priester soll das Fett dann auf dem Tisch abfackeln. Es soll so ein Feueropfer für Gott werden. Damit werden die Sachen ausgeglichen, wo wir Dinge getan haben, die Gott nicht so toll findet. Alles ist dann wieder okay. 6 Das Fleisch dürfen die Männer aus den Priesterfamilien essen. Aber es darf nur beim besonderen Zelt verspachtelt werden, weil es etwas ganz krass Besonderes ist, es ist heilig. 7 Wie auch bei dem Opfer, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat, darf der Priester das Fleisch behalten. 8 Bei einem Abfackelopfer darf sich der Priester, der gerade Dienst schiebt, das Fell abgreifen. 9 Auch die Essensopfer, die in einem Ofen gebacken oder in einer Pfanne oder auf einem Herd gekocht wurden, darf der Priester, der das Opferritual durchzieht, behalten. 10 Die anderen Arten von Essensopfern, egal ob mit oder ohne Öl, sollen unter den Priestern aufgeteilt werden.“

      Regeln für die Priester zum Dankopfer

      11 „Ich hab noch ein paar Regeln für das Dankopfer: 12 Wenn man das macht, um sich für etwas bei mir zu bedanken, dann soll zusätzlich zu dem Tier, das geschlachtet wird, auch noch Fladenbrot mitgebracht werden. Das soll aus Weizenmehl ohne Hefeteig bestehen und mit Olivenöl bestrichen sein. Dazu soll man noch Brezeln und Kuchen aus Weizenmehl mit Öl mitbringen. 13 Zusätzlich soll man dazu noch normales Brot backen, das mit Hefeteig gemacht worden ist, wenn man Bock drauf hat. 14 Ein Teil von jeder Brotsorte soll der Typ, der das Opfer organisiert, vor dem Tisch nach oben halten, Richtung Himmel. Der Teil ist dann nach dem Opferritual für den Priester, der an dem Tag Dienst schiebt. Ich mein damit den Priester, der das Blut von dem Tier um den ganzen Altar sprenkelt. 15 Das Fleisch vom Dankopfer sollte am gleichen Tag noch gegessen werden. Davon darf nichts bis zum nächsten Tag aufgehoben werden. 16 Wenn man dieses Dankopfer jetzt durchzieht, weil man mit Gott einen besondern Deal gemacht und ihm was versprochen hat oder weil man da einfach Bock drauf hatte, dann darf man das Fleisch auch noch am nächsten Tag essen. 17 Aber spätestens am dritten Tag muss der Rest verbrannt werden. 18 Falls sich jemand nicht beherrschen kann und trotzdem noch von diesem Fleisch was isst, dann findet Gott das Opfer nicht mehr so toll. Nein, krasser ausgedrückt, es kotzt Gott sogar an. Wer trotzdem davon was isst, kriegt richtig Ärger. 19 Übrigens darf auch das Fleisch, das mit Sachen in Berührung gekommen ist, die Gott ätzend findet, auf keinen Fall gegessen werden! Man muss es verbrennen. Und noch was: An so einem Dankopfer dürfen nur Leute teilnehmen, die okay für Gott und sauber sind. 20 Das Fleisch, das man für das Opfer benutzt, gehört radikal Gott. Wenn irgendjemand davon was isst, obwohl er gerade rumgesündigt hat, dann hat er verloren. Es muss aus der Gemeinschaft rausgeschmissen werden. 21 Das Gleiche gilt auch für einen, der etwas berührt, was für Gott ätzend ist. Damit meine ich zum Beispiel Scheiße oder Pisse, aber auch Tiere, die Gott nicht so lecker findet. Wenn er dann trotzdem von dem Fleisch etwas isst, obwohl das verboten wurde, dann hat der verloren. Man muss ihn aus der Gemeinschaft rausschmeißen.“

      Die Regel, dass Blut und Fett nicht gegessen werden dürfen

      22 Dann sagte Gott noch Folgendes zu


Скачать книгу