Fußball-Lexikon. Bernd Rohr

Fußball-Lexikon - Bernd Rohr


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F. McDougall – M. McGhee – S. McKimmie – A. McLeish – P. McStay – W. Miller – W. Mills – G. Mulhall – C. Nicholas – M. Paatelainen – D. Robb – D. Roughvie – D. Smith – T. Snelders – G. Strachan – Z. Varga – P. Weir – B. Yorston – D. Zdrilic. – Trainer (Auswahl): I. Bonthrone – C. Brown – J. Calderwood – A. Ferguson – A. MacLeod – M. McGhee – B. McNeill – S. Paterson – I. Porterfield – J. Scott – E. Skovdahl – A. Smith.

FC Aberdeen: Erfolge (Auswahl) Landesmeister 1955, 1980, 1984, 1985 Landespokal 1947, 1970, 1982, 1983, 1984, 1986, 1990 Europapokal der Pokalsieger 1983 Europa-Supercup 1983

      ABFA, Abk. für Antigua/Barbuda Football Association, den Fußballverband von → Antigua & Barbuda.

      Abidal, Éric, eigtl. „Éric-Sylvain Bilal Abidal“, frz. Abwehrspieler (Linksverteidiger), * 11. Juli 1979 Lyon; 1999/2000 Lyon-la-Duchère, 2000–02 AS Monaco, 2002–04 Lille OSC, 2004–07 Olympique Lyon, 2007–11 FC Barcelona; 56 Länderspiele (seit 2004); WM-Endrunde 2006, 2010; EM-Endrunde 2008.

      Abidjan, Elfenbeinküste (Hauptort der Region Lagunes); 1) Africa Sports National, gegr. 1948; Spielkleidung: Grün/Rot/Weiß; Stadion: Félix Houphouët-Boigny, 37 000 Plätze.

      Spieler (Auswahl): K. Agassa – K. Ayew – A. Keïta – S. Keshi – J.-J. Tizié – R. Yekini. – Trainer (Auswahl): I. Sunday.

Africa Sports National: Internationale Erfolge (Auswahl) Afrikapokal der Pokalsieger 1992, 1999 Afrika-Supercup 1993

      2) ASEC Abidjan (Association Sportive des Employés de Commerce Abidjan), auch „ASEC Mimosas“, gegr. 1948; Spielkleidung: Gelb/Schwarz/Gelb; Stadion: Félix Houphouët-Boigny, 37 000 Plätze.

      Spieler (Auswahl): B. Barry – A. Boka – A. Dindane – S. Doumbia – E. Eboué – Gervinho – B. und S. Kalou – B. Koné – L. Pokou – Romaric – G.-C. Saint Joseph – D. Sié – S. Tiéné – I. und K. Touré – A. Traoré – D. Ya Konan – Yapi – Yaya Touré – D. Yeboah – D. Zokora. – Trainer (Auswahl): J.-M. Guillou – P. Liewig – P. Troussier.

ASEC Abidjan: Internationale Erfolge (Auswahl) Afrikapokal der Landesmeister 1998 Afrika-Supercup 1998

      3) Stella Abidjan, eigtl. „Stella Club d’Adjamé“, entstand 1953 durch Fusion von Red Star, Etoile d’Adjamé und US Bella; Spielkleidung: Grün; Stadion: Robert Champroux, 20 000 Plätze.

      Spieler (Auswahl): C. Aifimi – A. Attoukora – Ben Badi – F. Coulibaly – C. Djakpa – A. Diomandé – M. Djedje – G. Gnago – V. Kobenan – R. Yabre. – Trainer (Auswahl): A. Fofana.

      Abily, Camille, eigtl. „Camille Anne Françoise Abily“, frz. Mittelfeldspielerin, * 5. Dezember 1984 Rennes, 1992–94 Jeanne d’Arc Bruz (Frankreich), 1994–99 FC Bruz, 1999/2000 SC Le Rheu, 2000/01 Stade Briochin (Saint-Brieuc [Frankreich]), 2001/02 La Roche ESOF (La Roche-sur-Yon [Frankreich]), 2002/03 CNFE Clairefontaine (Frankreich), 2003–06 HSC Montpellier, 2006–09 Olympique Lyon, 2009 Los Angeles Sol, 2009/10 Paris St.-Germain, 2010 FC Gold Pride (Santa Clara), 2010/11 Olympique Lyon; 78 Länderspiele (seit 2001; 20 Tore); U-19-EM-Endrunde 2002; WM-Endrunde 2011; EM-Endrunde 2005, 2009.

      Ablösesumme, Lizenzfußball: svw. → Transfersumme.

      Abo Treka, Mohamed (auch „Mohamed Aboutreika“), ägypt. Mittelfeldspieler, * 7. November 1978 Giseh; 1995–2004 Al-Tersana (Ägypten), 2004–11 Al-Ahly (Kairo; Torschützenkönig 2006 [18]); 53 Länderspiele (seit 2005; 14 Tore); Afrikameister 2006, 2008.

      Abramczik, Rüdiger („Abi“), dt. Trainer, * 18. Februar 1956 Gelsenkirchen; war Angriffsspieler (Rechtsaußen): 1973–80 FC Schalke 04, 1980–83 Borussia Dortmund, 1983/84 1. FC Nürnberg, 1984/85 Galatasaray SK (Istanbul), 1985–87 Rot-Weiß Oberhausen, 1987/88 FC Schalke 04, 1988/89 Wormatia Worms, 1990/91 FC Gütersloh; 316 Bundesligaspiele (1973–84; 77 Tore); 19 Länderspiele (1977-79; zwei Tore); WM-Endrunde 1978. – Später Trainer: 1991–94 1. FC Saarbrücken (bis 1993 Assistent), 1999/2000 Antalyaspor (Türkei), 2002 Levski Sofia, 2002/03 FC Kärnten, 2005/06 HSG Mülheim-Kärlich (Rheinl.-Pf.), 2008–10 Metalurgs Liepajas (Landesmeister 2009). – Sein Bruder Volker Abramczik (* 1964) war ebenfalls Angriffsspieler: 1979–84 FC Schalke 04, 1984/85 MSV Duisburg, 1986–90 Rot-Weiss Essen; drei Bundesligaspiele (1982/83; ein Tor).

      Abramovich, Roman (auch „Roman Abramowitsch“), russ. Unternehmer, * 24.10.1966 Saratow; gelangte 2003 in die Schlagzeilen der europ. und bes. der brit. Presse. Auslöser war der Kauf des Fußballvereins FC Chelsea und der folgende Aufkauf von europ. Spitzenspielern (u. a. 2006 von M. → Ballack). Dafür zahlte Abramovich horrende Transfersummen und Gehälter, schuf sich somit einen europ. Spitzenverein.

      Abreu, Sebastián („El Loco”), eigtl. „Washington Sebastián Abreu Gallo“, uruguay. Angriffsspieler, * 17. Oktober 1976 Minas; 1994–96 Defensor SC (Montevideo), 1996/97 San Lorenzo de Almagro (Buenos Aires), 1998/99 Deportivo La Coruña, 1999/2000 UAG Tecos (Zapopan [Mexiko]), 2000/01 San Lorenzo de Almagro, 2001 Nacional Montevideo, 2002/03 Cruz Azul (Mexiko-Stadt), 2003 Club América (Mexiko-Stadt), 2004 Nacional Montevideo, 2005/06 Dorados de Sinaloa (Culiacán [Mexiko]; Apertura-Torschützenkönig 2006 [11]), 2006 CF Monterrey, 2007 Club San Luis (San Luis Potosi [Mexiko]; Clausura-Torschützenkönig 2007 [11, mit S. → Cabañas]) und UANL Tigris (Mexiko), 2008 CA River Plate (Buenos Aires), 2009 Real Sociedad (San Sebastián) und Aris Saloniki, 2010/11 Botafogo FR (Rio de Janeiro); 61 Länderspiele (seit 1996; 26 Tore); WM-Endrunde 2002, 2010.

      Abruzzen, Italien: Region südl. in der Mitte des Landes; Hauptort: L’Aquila.

Abruzzen: Vereine (Auswahl) L’Aquila Calcio Pescara Calcio

      Abschlag, Weiterleiten des Balles im laufenden Spielgeschehen aus der Hand des Torhüters (innerhalb des Strafraums); erfolgt meist durch (Volley-)Vollspannstoß Beim Abschlag darf der Torhüter von gegner. Spielern behindert werden; er muss innerhalb des Strafraums den Ball aus der Hand spätestens nach sechs Sekunden freigeben. Beim Abschlag bleibt – im Ggs. zum → Abstoß – die Abseitsregel voll wirksam. Der Abschlag kann wie der Abstoß direkt zum Torerfolg führen.

Abschlag Goal kick [engl.] Renvoi du gardien de but [frz.] Golpe [span., port.] Colpo [ital.]

      Abseits, Begriff des Regelwerks, verwendet in speziellen Angriffssituationen. Ein Spieler befindet sich im Abseits, wenn er in dem Augenblick, in dem der Ball gespielt wird, der gegner. Torlinie näher ist als der Ball und als der vorletzte Spieler der gegner. Mannschaft. Dabei sind die Position seiner Füße, seines Rumpfes sowie seines Kopfes maßgebend, nicht aber die seiner Arme. – Kein Abseits:

      • Der Spieler befindet sich in der eigenen Spielfeldhälfte.

      • Der Spieler befindet sich auf gleicher Höhe mit dem vorletzten oder mit den beiden letzten

      Spielern der gegner. Mannschaft.

      • Der Spieler erhält den Ball direkt nach einem Abstoß, Eckstoß oder Einwurf.

      Die Abseitsstellung eines Spielers stellt formal noch keine Regelübertretung dar. Ein Spieler wird nur dann für seine Abseitsstellung bestraft, wenn er nach Ansicht des Schiedsrichters ins Spiel eingreift. Dies bedeutet, dass der Spieler a) den Ball, der zuletzt von einem Mannschaftskollegen berührt oder gespielt wurde, selbst spielt oder berührt; b) einen Gegenspieler daran hindert, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem er eindeutig die Sicht des Gegners versperrt oder Bewegungen oder Gesten macht, die den Gegner nach Ansicht des Schiedsrichters behindern, täuschen oder ablenken; c) einen Vorteil aus einer Abseitsstellung erlangt, indem er den Ball spielt, der vom Pfosten oder der Querlatte oder von einem gegner. Spieler zu ihm prallt. Entscheidend für die Bewertung, ob sich ein Spieler in Abseitsstellung befindet, ist stets seine Position im Augenblick der Ballabgabe durch einen Mitspieler, nicht die im Moment der Ballannahme. Die


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