Alles Jula 3 - Hufeisen bringen Glück!. Sandra Grimm
Inhalt
Alles kein Problem! Oder doch? …
Bärchenschlafanzug zu gewinnen!
Extra: Rezept „Zuckersüße Pferdeäpfel“
Die megafiese Ponywette
Hallo du! Hast du uns vermisst? Hihi! Bestimmt. Ich vermisse Honigschnute ja schon, wenn ich mal kurz im Bad bin.
Eigentlich konnte ich gar nicht wirklich etwas dafür. Unschuldig, echt! Denn die Wette haben Nele und Leon sich ausgedacht. Und das kam so:
Am Dienstagmorgen brachten Charlotte
IAH, IAAAH, IAAAA AH!
„Ja, ist ja gut, Igor“, rief ich. „Wir kommen schon.“ Lachend schob ich den neugierigen Eselskopf zur Seite SCHUBS und verabschiedete mich von Honigschnute. „Bis zur Pause“, flüsterte ich und knuddelte sie noch einmal ganz lieb. Bussi!
Während Charlotte Honigschnute kraulte, streichelte ich Flecki ein bisschen, die schon zappelig darauf wartete, endlich mit Honigschnute im Kreis zu flitzen. Charlotte und ich grinsten, als die beiden Ponys wie verrückt losrannten. GALOPP!
Igor wollte uns lieber auf den Schulhof folgen, doch wir mussten leider die Tür vor seiner Nase zudrücken.
„Sorry, Igor, irgendwann darfst du bestimmt einmal mit“, versprach Charlotte (ach ja?) und verriegelte die Tür. Dann fragte sie: „Wer geht in der ersten Pause mit uns zu den Tieren?“
Ich zog den zerknitterten Plan aus der Tasche ZUPF!, den wir jede Woche neu schrieben. „Heute sind Nele und Leon dran.“ Wir hatten ausgemacht, dass immer nur vier Kinder pro Pause zu den drei Vierbeinern gehen durften, damit wir sie nicht nervös machten.
Charlotte runzelte ihre sommersprossige Nase. KRÄUSEL! „Ich weiß gar nicht, warum die überhaupt mitwollen. Nele steht nicht auf Ponys und Leon fürchtet sich, glaube ich.“
Ich zuckte mit den Schultern. Das war mir egal. Sogar superschnurzpiepegal. Hauptsache, ich konnte jede Pause zu meinem süßen
Tatsächlich hatten Nele und Leon nach der Mathestunde keine große Lust und schlenderten lahm hinter uns her, als wir um die Sporthalle gingen. BUMMEL …
„Beeilt euch doch mal, die Pause ist nicht lang“, drängelte ich.
„Ach, wir streichen ja eh nur zweimal über das Fell und fertig“, maulte Nele. „Kann ich nicht mal darauf reiten?“ Hä?
Charlotte warf mir einen raschen Blick zu.
Ich umarmte Honigschnute KNUDDEL! und holte dann tief Luft.
„Zuerst müssen wir selbst auf Honigschnute reiten können“, sagte ich. Logisch, oder? „Und ich weiß gar nicht, ob es gut ist, wenn viele verschiedene Kinder auf ihrem Rücken hocken, sie ist ja nur ein Minipony.“ Das arme Ding!
Leon grunzte. „Ja, sehr mini. Wahrscheinlich kann man gar nicht darauf reiten und ihr lügt uns an.“ Waaaas?
„Warum sollten wir das denn tun?“, fragte ich und zeigte ihm einen Vogel.
Honigschnute schnüffelte an Leons Jacke. SCHNUPPER! Sicherlich war irgendetwas Süßes darin, so etwas erschnupperte unser verfressenes Pony
„Keine Ahnung“, meinte Nele. „Vermutlich könnt ihr gar nicht reiten. Du gibst immer so an, dass du früher gut geritten bist, Jula, vielleicht stimmt das gar nicht. Bestimmt hast du Schiss.“ KLAPP!
In diesem Moment klingelte es zum Pausenende – DING-DANG-DONG Leon und Nele liefen zur Holztür und ich blieb mit offenem Mund zurück.
Charlotte stupste mich an. „Hey, lass die doch“, meinte sie. Auf keinen Fall!
Ich war total sauer und lief den beiden hinterher. „Bleibt stehen!“, rief ich.
„Ich