Blogbuch einer Modedesignerin. Sandra Lietzmann
Ho Ho Ho, der 2. Advent ist vorbei, das Jahr auf der Zielgeraden
Alles neu im neuen Jahr?!?!?!?!????
Saturnia – oder : Der Ort, wo ich den flow bekomme –
Zu Besuch im Berliner Einzelhandel 10.16
Feiern, Geschenke und Luxus – vor Tausenden von Jahren, gestern, heute, morgen….
Ostern oder Zuhause ist es am schönsten
Letzter Tag in Cantinaccia die Sopra
Ode an die Freundin – Folge 1 – N.
1. Teil
Meine Arbeitswelt
2. Teil
Meine Privatwelt
Vorwort
Sandra Lietzmann
Blogbuch einer Modesignerin
„Also am besten schreibst Du einfach einen Blog. Dann hältst Du Deine Website immer aktuell und bleibst oben in den Suchmaschinen.“
Diesen Rat gab mir mein Webdesigner vor einigen Jahren. Aus diesem banalen Grund fing ich an zu bloggen. Dabei hielt und halte ich vieles fest, was mich bewegt und was ich beobachte.
Am Anfang weniger regelmäßig, poste ich mittlerweile immer montags. Zunächst musste ich viel überlegen, was ich schreiben könnte. Jetzt schöpfe ich richtig aus dem Vollen. Es macht Spaß, ist mittlerweile zu einer Art Tagebuch geworden. Und oft kommen Beobachtungen in den Blog, die ich im Alltag als berufstätige Mutter und Ehefrau eben mache.
Zunächst wollte ich die Blogposts einfach chronologisch ordnen, doch nun habe ich sie thematisch in Arbeits- und Privatwelt geordnet. Das macht einfach mehr Sinn und erleichtert das Lesen. Überschneidungen sind dabei ganz selbstverständlich und unvermeidlich.
Und wie bei meinen Blogposts unterschreibe ich auch hier:
Eure Sandra von elbfeeberlin
Wie ich meine perfekte Jeans fand oder: Selbst ist die Designerin
Schon seit Jahren habe ich die für mich perfekte Hose genau vor Augen: Auf jeden Fall handelt es sich dabei um eine Jeans, in einem möglichst dunklen Blau, mit Schlag, schön hoch, bis zur Taille, ein bisschen ausgefranstes Detail sollte gern dabei sein, oben schön schmal und dafür unten, wie gesagt, ein schöner Schlag. Also eine Siebziger-Jeans.
Zum Glück sind ja die Siebziger gerade so richtig hipp. So sollte es kein Problem sein, endlich die perfekte Jeans für mich zu bekommen – dachte ich. Zumal ja in allen Modemagazinen und Blogs sämtliche coolen Bloggerinnen, Models, It-Girls, Internet-affinen Moms usw. so etwas schon trugen – also so in der Art. Doch alle Shops, in denen ich geschaut habe, hatten nicht das oben beschriebene Modell parat.
Und so habe ich sie mir doch einfach selbst designt, dunklen Jeansstoff mit Elastan-Anteil eingekauft und nun neben der besagten Jeans auch eine kleine capsule-Kollektion zum Jeansthema geplant und bin in der Produktionsphase.
Fotos folgen.
Eure Sandra von elbfeeberlin
Blogpost vom 100615
Geschichte des Bummelkleides - Der Bummelkleid – Bummelkurs
Auf die Idee mit dem Bummelkleid kam ich einmal, nachdem eine Kundin mir vor einigen Jahren schrieb:
„Die Zeit, in der ich am ganzen Körper eine Größe trug, ist wirklich vorbei.“
Zweiteilige Kleider fand ich ja schon immer praktisch und so entwickelte ich dieses spezielle Kleidchen für mein Label. In fast jeder Kollektion kommt nun ein Bummel-kleid von mir vor, immer in unterschiedlichen Abwand-lungen – neuen Materialien, Schnittvarianten. Kundinnen können sich Oberteil und Rock in unterschiedlichen Größen und Längen bestellen.
Nun ist also der erste Kurs zum elbfeeberlin-Bummelkleid schon Geschichte. Und da es so nett war, möchte ich dazu einige Worte festhalten. Zusammengefunden hatten sich eine „Handvoll“ Damen: Conny, Uli, Ela, Manu, Katha und Kris. Sie kamen, brachten ganz unterschiedliche Voraussetzungen in jedweder Hinsicht mit: Typ, Alter, Geschmack, Aussehen. So unterschiedlich diese Mädels waren, so sympathisch waren sie mir doch. Doch eines verband sie: Sie wollten auf entspannte Weise ein Kleid herstellen, das ihnen entsprechen, sie widerspiegeln sollte. Die Gruppe entwickelt eine sehr lockere, plauderlaunige