Im Körper zu Hause sein. Cornelia Hammer

Im Körper zu Hause sein - Cornelia Hammer


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Heilsames in der Krankenbegleitung

       Heilsames für verfestigte psychische sowie körperliche Strukturen

       3Gute Gesellschaft

       3.1Verbundenheit erleben

       3.2Innerlich verbunden sein

       4Sich dem Leben öffnen

       5Übungen für das Fortschreiten

       6Was ist Zapchen?

       6.1Die Wurzeln

       6.2Das Üben

       6.3Verschiedene Ebenen von Zapchen

       Das Herzstück von Zapchen

       6.4Verschiedene Aspekte von Zapchen

       Selbstfürsorge

       Heilsames

       Psychotherapeutische Implikationen

       Zapchen in der Arbeit mit Gruppen

       7Üben von Zapchen: Tägliche Praxis

       Wichtige Hinweise

       Zapchen-Übungen einsetzen, Zapchen-Übungsgruppen anleiten, Zapchen lehren

       Stimmen zu Zapchen

       Verzeichnis der Übungen

       Literatur

       Über die Autorin

       Geleitwort

      Dieses Buch ist eine wundervolle Einladung in den Raum des Zapchen.

      Cornelia Hammer ist eine erfahrene Lehrerin. Mit Klarheit, rückhaltloser Hingabe und mit Humor beschreibt sie, wie wir das Feld des Well-Being (in seiner tiefsten Bedeutung) betreten können.

      Möge diese Einladung viele Menschen erreichen und viele Herzen berühren!

       Julie Henderson, Ph.D. Lama Tsoknyi Palmo Sanjay Khandro

       Vorwort

      Was ist Zapchen? Gähnen, Nickerchen machen, Körperteile schwingen, schaukeln, seufzen, summen, hocken, sich strecken, aufstehen und sich hinlegen, »lustiges Sprechen« mit verformtem Mund, Wangen oder Lippen, lachen, kichern, hüpfen, schnauben, trampeln, stampfen. Das sind die Aktivitäten, an die man (wieder) herangeführt wird, wenn man damit anfängt, Zapchen Somatics zu üben. Wenn man diese Liste liest, könnte man denken, dass das ziemlich albernes, lächerliches oder sogar verrücktes Zeug ist, so wie ich das dachte in den ersten Momenten eines Zapchen-Einführungsworkshops, den Cornelia Hammer angeboten hat. Schnell jedoch begann ich zu merken, dass Zapchen Teile meines Seins und meiner Präsenz auf eine Weise berührt, wie es 30 Jahre Achtsamkeits-Vipassana-Meditation nicht getan haben, obgleich die Achtsamkeitsmeditation mir doch profunde Einsichten in die Natur der Erfahrung und der Welt gewährt hat.

      Zapchen jedoch bot mir eine Rückkehr zu den ursprünglichsten, kindgleichen Formen von Offenheit, Freundlichkeit, Sanftheit, aber auch Rohheit der Bewusstheit; eine Art der Präsenz, die vor der Sozialisierung und kulturellen Anpassung liegt, die in den ersten Jahren der Kindheit schnell Form annimmt. Diese Prozesse von Kultur und Sozialisation ändern uns alle auf wesentliche Arten, notwendig vielleicht, um effektiv in der Gesellschaft zu funktionieren. Aber sie verringern auch schrittweise und effektiv unsere frühe Unschuld, unseren reinen, ungefilterten Kontakt mit der Welt, unsere jugendliche und kindliche Kraft der Präsenz und das Fehlen von Hemmung. Meine kurze Erfahrung mit Zapchen machte mir auch deutlich, warum ich so eine riesige Freude empfinde, wenn ich mit meinen Enkelkindern spiele und dabei zu diesen frühesten Formen von Präsenz zurückkehre und herumhüpfe und »alberne« Bewegungen, Geräusche und Grimassen mache. Auf eine sehr greifbare Art scheint Zapchen etwas zu sein wie nach Hause kommen, über »Erziehung« hinaus und davor zu gehen, zu den frühesten Formen der Präsenz zurückzukehren, in denen Freude und Traurigkeit sich noch nicht in mentale Erzählungen, Täuschungen und Fiktionen verwandelt haben. Das könnte es sein, was Zapchen denen anbietet, die bereit sind für eine kurze Zeit ihre Zweifel und ihr »Erwachsensein« zur Seite zu legen.

      Cornelia Hammers Buch bietet eine sehr hilfreiche, klare und liebevolle Einführung in Zapchen und seine Übungen, geschrieben von einer begabten Psychotherapeutin, die ihr eigenes praktisches Wissen und ihre Fähigkeiten, Zapchen zu unterrichten, über mehrere Jahrzehnte entwickelt hat.

       Dr. Paul Grossman emeritierter Forschungsleiter der Abteilung für Psychosomatik und Innere Medizin der Universitätsklinik Basel Leiter des Europäischen Zentrums für Achtsamkeit in Freiburg

       Dank

      Zunächst und vor allem an Julie Henderson, die mit großem Mut und unendlicher Hingabe die Übungsweise Zapchen entwickelt hat. Vieles von dem, was sie bereits vor Jahrzehnten gelehrt hat, wird erst jetzt als neue wissenschaftliche Erkenntnis angesehen und durch Studienergebnisse gestützt. Dank auch an ihre Art der Vermittlung, die Zapchen zu einem lebendigen, immer weiter wachsenden Raum hat werden lassen, der mehr und mehr Menschen berührt und in sich aufnimmt.

      Dank an die Zapchen-Sangha, die in vielen Jahren liebevolle Begleitung in einem Prozess der Erweiterung und gleichzeitigen Vertiefung war.

      Besonderen Dank an meine beiden Kollegen in unserem Zapchen Tsokpa Institut in Kassel – meinen Mann Bernhard Hammer, mit dem mich so unendlich vieles verbindet, und meine Kollegin und vor allem Freundin und Wegbegleiterin Marlies Winkler für wertvolle Korrekturen und hilfreiche Gespräche zur Klärung. Im jahrelangen gemeinsamen Unterrichten sind wir neue und ungewöhnliche Wege der Zusammenarbeit gegangen und haben uns gegenseitig ermutigt, der Intuition und dem großen Raum zu vertrauen,


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