Der Erste Weltkrieg. Dr. Karl Theodor Helfferich
208
Die erste Phase des U-Bootkriegs. 214
Der "verschärfte U-Bootkrieg". 225
Die Bemühungen Bethmann Hollwegs um einen amerikanischen Friedensschritt 235
Der deutsche und der amerikanische Friedensschritt 238
Der uneingeschränkte U-Bootkrieg. 248
Band III. Vom Eingreifen Amerikas bis zum Zusammenbruch. 271
I. Vom U-Bootkrieg bis zur Friedensresolution des Reichstags. 273
Der U-Bootkrieg und die Neutralen. 273
Der Fortgang der militärischen Operationen. 277
Der U-Bootkrieg im ersten Halbjahr 1917. 279
Unser Verhältnis zu Österreich-Ungarn. 284
Die Bestrebungen auf wirtschaftliche Annäherung zwischen Deutschland und Österreich-Ungarn 291
II. Die Kanzlerschaft des Herrn Michaelis. 325
Die Friedensresolution des Reichstags und ihre Wirkungen. 325
Die Bildung der Regierung des Herrn Michaelis. 331
Die militärische und politische Entwicklung unter der Kanzlerschaft Michaelis 335
Von Michaelis zu Graf Hertling. 352
Die "Parlamentarisierung". 358
Die Anfänge des Grafen Hertling. 365
Der Waffenstillstand von Brest-Litowsk. 370
Die Vorbereitungen für die Friedensverhandlungen. 372
Die erste Phase der Brester Friedensverhandlungen. 375
Die zweite Phase der Brester Friedensverhandlungen. 381
Spannung zwischen der politischen Leitung und der Heeresleitung. 383
Der Friedensvertrag mit der Ukraine. 384
Die letzte Phase der Brester Friedensverhandlungen. 387
Ergebnis und Folgen der östlichen Friedensschlüsse. 400
Diplomatisches Zwischenspiel 415
Der Zusammenbruch Bulgariens und der Türkei 481
Bd. I - Die Vorgeschichte des Weltkrieges
Vorwort
Ich vermesse mich nicht, die Geschichte des Weltkrieges zuschreiben. Das mag ruhigeren Zeiten vorbehalten bleiben, in denen die Menschheit einigermaßen Distanz zu den Ereignissen des Weltkrieges gewonnen hat. Wohl aber glaube ich, heute schon einiges — und nicht ganz Unwichtiges — zur Geschichte des Weltkrieges sagen zu können und sagen zu müssen.
Mein persönliches Schicksal hat mich so geführt, dass ich seit einer Reihe von Jahren an den Entwicklungen, die dem Kriege vorausgingen, die den Knoten schürzten und ihn zeitweise wieder zu entwirren schienen, dass ich schließlich an den Ereignissen des Krieges selbst mittelbar oder unmittelbar, Einblick nehmend oder handelnd, beteiligt war.
Die Welt dürstet nach Aufklärung; sie will wissen, wie es hat so kommen können und ob es hat so kommen müssen. Ihr Urteil über Personen, Einrichtungen, Vorgänge hängt von dieser Aufklärung ab; und ihr Urteil wird, da alles noch im Fluss des Werdens ist, das Schicksal der Völker und Völkergemeinschaften gestalten helfen. Ich glaube mich, soweit ich es vermag, in den Dienst dieses Bedürfnisses nach Aufklärung stellen zu sollen.
Meine Absicht geht dabei auf mehr als auf