Schweizer Bahnen. Hans-Peter Bärtschi
Hans-Peter Bärtschi
Schweizer Bahnen 1844–2024
Mythos, Geschichte, Politik
Mit 202 Abbildungen
Orell Füssli Verlag, www.ofv.ch
© 2019 Orell Füssli Sicherheitsdruck AG, Zürich
Alle Rechte vorbehalten
Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Dadurch begründete Rechte, insbesondere der Übersetzung, des Nachdrucks, des Vortrags, der Entnahme von Abbildungen und Tabellen, der Funksendung, der Mikroverfilmung oder der Vervielfältigung auf andern Wegen und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben, auch bei nur auszugsweiser Verwertung, vorbehalten. Vervielfältigungen des Werkes oder von Teilen des Werkes sind auch im Einzelfall nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes in der jeweils geltenden Fassung zulässig. Sie sind grundsätzlich vergütungspflichtig.
Umschlaggestaltung: Hauptmann & Kompanie Werbeagentur, Zürich, unter Verwendung eines Fotos von © swim ink 2 llc / Kontributor / Getty Images
ISBN 978-3-280-05691-2
eISBN 978-3-280-09077-0
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter www.dnb.de abrufbar.
Inhalt
Zeitabschnitt 1844–1903: Privatbahnen für Privatbanken
Bundes- oder Privatbahnen? Alfred Escher setzt sich – vorerst – durch
Börsenspekulationen, Privatbahnkonzerne und der Eisenbahnkrach
Grossartige Tiefbauten der Haupt- und Nebenbahnen, sparsam erstellte Hochbauten
Die Abhängigkeit von importierten Energieressourcen
Katastrophen verhindern mit Unterhalt und Mechanik
Das Rollmaterial: von der Ausland- zur Inlandherstellung
Arbeiten für die Bahn: 110-Stunden-Wochen und monatlich anderthalb freie Tage
Immer mehr Güterverkehr, immer schnellerer Personenverkehr
Wasserwege und Strassen – die Eisenbahn im Rahmen des Gesamtverkehrs
Zeitabschnitt 1904–1963: Staatliche Bahnen für Industrie-Investitionen
Verstaatlichung, Politik und Gesetze in Kriegs- und Krisenzeiten
Verschuldung und Staatskapital für Modernisierungen
Bahnvollendungen, Infrastrukturausbau und Strassenbahn-Stilllegungen
Weltweit einzigartig: die hundertprozentige Elektrifizierung
Elektrifizierung auch der Eisenbahnsicherungstechnik
Die stärkste Lokomotive, die modernsten Wagen der Welt
Die Werktätigen im Krisen- und Kriegszustand
60 Jahre Personen- und Güterverkehr unter Bundesdominanz
Die Bahnen im Rahmen der gescheiterten Gesamtverkehrskoordination
Zeitabschnitt 1964–2023: Bahnen subventionieren die Bau- und Ausrüstungswirtschaft
Von der Expo 64 zur Bahnreform im globalen Spannungsfeld
Investitionen für eine Renaissance des Schienenverkehrs
Bahn 2000 und Alptransit: Baumilliarden für den Regional- und den Transitverkehr
Die SBB behalten ihre Kraftwerke
Teure Bahnsicherheit, unsichere Öffentlichkeit
Globalisierung der Rollmaterialindustrie, Vereinsaktivitäten für Nostalgiefahrzeuge
Kulturrevolution in den Chefetagen, Gürtel-enger-schnallen beim Personal
Zusammenschluss und Aufsplitterung des öffentlichen Verkehrs
Grenzenlose Mobilität auf Kosten der Umwelt und der Steuerzahler
Einleitung
Schweizer Bahnen – ein Mythos? Die vorliegende Geschichte zeigt in drei Teilen von je sechzig Jahren das Entstehen, die Höhepunkte