Magie am Hof der Herzöge von Burgund. Andrea Berlin
97 BLANCHARD, Commynes et les procès politiques de Louis XI., S. 61-62.
98 BLANCHARD, Commynes et les procès politiques de Louis XI., S. 41.
100 Zu diesem Fall ausführlich PREVOT, La procedure, la norme et l’institution.
101 GUIBERT, Jean II., duc d’Alençon, S. 45-46; OSSOBA, Jean II. de Valois, S. 92-93.
102 CONTAMINE, »Inobedience«, Rebellion, Trahison, Lèse-Majesté, S. 69.
103 CONTAMINE, »Inobedience«, Rebellion, Trahison, Lèse-Majesté, S. 73-74; CHIFFOLEAU, Crime de majesté (2007), S. 622-626. JACQUES CHIFFOLEAU betont, dass der Verweis auf die Parteilichkeit der Kommissionsmitglieder sehr nahe liegt, man gerade aber Juristen auch als Ausübende ihrer Profession betrachten sollte. DERS., Le crime de majesté, la politique et l’extraordinaire, S. 626.
104 CONTAMINE, »Inobedience«, Rebellion, Trahison, Lèse-Majesté, S. 73.
105 Vgl. hierzu ausführlicher Kap. 4.2.1.
106 CHIFFOLEAU, Le crime de majesté, la politique et l’extraordinaire, S. 615, 624-625 und 629; SANTAMARIA, Crimes, complots et trahison, S. 99. Zu den Urteilen bei den zahlreichen von CONTAMINE aufgeführten Fällen vgl. CONTAMINE, »Inobedience«, Rebellion, Trahison, Lèse-Majesté. Auf die Entwicklung des Inquisitionsprozesses als beliebtes Verfahren bei Zaubereiprozessen wird an späterer Stelle noch einzugehen sein.
107 Der Fall ist insbesondere in Monographien vielfach besprochen und analysiert worden. Auch im Zusammenhang mit dem Fall des Grafen von Étampes spielt die Episode um Jean Coustain als einer von mehreren politischen Prozessen eine Rolle, weshalb ihm an spätere Stelle noch größere Aufmerksamkeit zuteil wird. Dazu und zur einschlägigen Literatur vgl. Kap. 6.1.
108 Für eine Darstellung und Einordnung dieser Vorwürfe sei auf Kap. 5.2.2.1 und Kap. 6.1 verwiesen.
109 MANDROT, Jean de Bourgogne, S. 1-45.
110 HURBAIN, Comment Jean de Clamecy fut des principales victimes du traité de Péronne (1468), S. 3-11.
111 CRÉMIEUX, Jean de Clamecy und CRÉMIEUX, Le Gouvernement du comté de Nevers.
112 ARMSTRONG, La politique matrimoniale des ducs de Bourgogne de la maison de Valois, S. 5-139. Nicht aufgenommen wurden die Konsequenzen dieser Übertragungsprobleme nach dem Wechsel des Grafen von Étampes an die Seite des französischen Königs.
113 Vgl. Anm. 10.
114 Einige Forscher vermuten, dass der Todestag des Vaters mit der Geburt seines zweiten Sohnes zusammenfiel; eine Behauptung, die aber nicht mit endgültiger Sicherheit bestätigt werden kann.
115 Die Anwesenheit der Familie wird auch durch die ergänzenden Hofordnungen Philipps des Guten für Bonne d’Artois und ihre Söhne aus dem Jahr 1425 und nach dem Tod der Herzogin durch die Hofordnungen Philipps für Charles und Jean de Nevers von 1426 belegt. Die Hofordnungen der Herzöge von Burgund 1, hrsg. von KRUSE und PARAVICINI, S. 44-45 und 46-47.
116 SOMMÉ, Isabelle de Portugal, S. 70.
117 Diese Bezeichnung entspricht dem tatsächlichen Verwandtschaftsverhältnis der Fürsten zueinander. In Briefen redet der Graf von Étampes Philipp von Burgund aber i.d.R. mit oncle, also Onkel, an und dieser nennt ihn Neffe. ADC B 2574. Dies entsprach angesichts der Familienkonstellation und dem Altersunterschied sicherlich der gefühlten familiären Verbindung. Der Graf von Étampes und Karl der Kühne bezeichneten sich hingegen gegenseitig als Cousins. Zukünftig soll daher die in den Quellen geläufige Bezeichnung verwendet werden. Die Bezeichnung Cousin zwischen hohen Adeligen auch ohne verwandtschaftliche Beziehung belegt. PARAVICINI, Soziale Schichtung und soziale Mobilität am Hof der Herzöge von Burgund, S. 379.
118 Ein Schreiben Jeans de Villenove, Prior von Buvrière, La Beuvrière, Diözese von Thérouane, belegt die Veranlassung einer jährlichen Messe für die Seele der Verstorbenen. ADN B 1464 15.510.
119 ADN B 456 15.507.
120 MANDROT, Jean de Bourgogne, S. 3-5.
121 ADN B 3403, 3404, 3405, 3411, 3412, 3414, 3416, 3418 und 3419. Neben dem Grafen von Étampes ist ist Adolph von Kleve, der die gleichen Einkünfte erhält wie Johann, oft in der Nähe des Herzogs zu finden. Vgl. SOMMÉ, Isabelle de Portugal, S. 73.
122 Monstrelet, Chronique V, S. 87.
123 ALLRIA, La noblesse de Picardie aux États de Bourgogne, insbes. S. 295-296.
124 Johann heiratete in zweiter Ehe 1475 Paule de Brosse, Tochter Johanns, Herrn von Saint-Sever und de Boussac, mit Nicole de Blois, Gräfin von Penthièvre. Aus dieser Ehe ging eine Tochter, Charlotte, hervor. 1480 ehelichte er Françoise d’Albret, Tochter Arnaud-Amanieus, Seigneur d’Orval, und Jeannes de La Tour. CARON, Jean de Bourgogne, S. 116; BNF ms. fr. 4792.
125 Bei den Chronisten d’Escouchy und de La Marche wird die Tochter Johanns von Burgund auch Isabel genannt. Dies ist möglicherweise eine Ableitung aus dem Namen »Elizabel«, unter dem sie – wie MANDROT angibt – in den Registern des Parlaments von Paris genannt ist. MANDROT, Jean de Bourgogne, S. 8. Siehe auch dort Anm. 7. Das Jahr ihrer Geburt ist unklar; vgl. KRUSE, Hof, Amt und Gagen, S. 169, Anm. 74.