Magie am Hof der Herzöge von Burgund. Andrea Berlin
Jean de Wavrin and the English Newsletters und MEYER-HAMME, Geschichtsbewusstsein im Spätmittelalter am Beispiel Jean de Wavrins Geschichte Englands.
42 MARCHANDISSE, Jean de Wavrin.
43 Vgl. Anm. 1.
44 Eine gute Einordnung bietet MÜLLER, Johan Huizinga (1872 – 1945) und der Herbst des Mittelalters. Zur historiographischen Tradition des 16. bis 20. Jahrhunderts mit speziellem Schwerpunkt auf Karl dem Kühnen vgl. SIEBER-LEHMANN, Ein burgundischer »Principe«? Burgund als Erinnerungsort behandelt jüngst KAMP, Burgund.
45 Als bibliographische Hilfsmittel stehen die allerdings nicht mehr aktuellen Überblicke Littérature et culture históriques à la cour de Bourgogne, Bibliographie thématique, in, Le Moyen Âge 112 (2006), S. 619-641, ferner die etwas weiter gefasste Bibliographie bourguignonne, in, Annaless de Bourgogne 70, 4 (1998), S. 1-327 sowie die am Centre régional du livre de Bourgogne gepflegte Datenbank (http://www.crl-bourgogne.org/biblio.html; zuletzt zugegriffen am 18.12.2015) zur Verfügung.
46 Vgl. HIMMELSBACH, Renaissance des Krieges, S. 17, Anm.1. Zuletzt noch ESCH, Karl der Kühne und die Burgunderkriege aus der Sicht Berns.
47 Vgl. den im Zuge dessen erschienenen Katalog von, Karl der Kühne (1433 – 1477). Kunst, Krieg und Hofkultur, hrsg. von MARTI, BORCHERT und KECK und den Aufsatzband zur Begleittagung Karl der Kühne von Burgund, hrsg. von OSCHEMA und SCHWINGES.
48 Vgl. etwa ARNADE, Secular charisma, sacred power; DUMOLYN, De Brugse opstand van 1436 – 1438; HAEMERS, De Gentse opstand (1449 – 1453); TE BRAKE und KLOOSTER, Power and the city in the Netherlandic world; DUMOLYN, Privileges and Novelties. In allgemeinerer Perspektive zum Verhältnis Karls des Kühnen zu den Städten BOONE, Charles le Téméraire face au monde urbain.
49 DERICUM, Das Bild der Städte in der burgundischen Geschichtsschreibung um 15. Jahrhundert.
50 Vgl. statt aller WEISS, Die Habsburger und das burgundische Erbe, mit Nachweis der älteren Literatur sowie SALIGER, Zur kulturellen Bedeutung Burgunds für die ehemals habsburgischen Länder, zum Einfluss der burgundischen auf die habsburgische Kunst und Hofkultur.
51 Insbesondere der 2013 erschienene Sammelband »La cour de Bourgogne et l’Europe«, anlässlich einer zu Ehren Werner Paravicinis durchgeführten Tagung aus dem Jahre 2007 bietet eine Fülle an Artikeln zum burgundischen Hof mit oft ausführlichen Forschungsüberblicken. PARAVICINI, La cour de Bourgogne. Ein solcher findet sich auch bei TABRI, Political culture in the early Northern Renaissance.
52 PARAVICINI, The Court of the Dukes of Burgundy, der auch die einschlägige ältere Literatur diskutiert. Speziell zum habsburgischen Weiterleben CAUCHIES, das Burgundisches Vorbild.
53 WOLF, Das Büchererbe der Herzöge von Burgund; STROO, De celebratie van de macht.
54 HARTMANN, Die Deutschen, Deutschland und das Heilige Römische Reich im Urteil der französischen und frankoburgundischen Historiographie; ZINGEL, Frankreich, das Reich und Burgund im Urteil der burgundischen Historiographie; EHM, Burgund und das Reich; HEINING, Kaiser, Reich und Burgund.
55 Größere Perspektiven nehmen etwa PARAVICINI, Einen neuen Staat verhindern; DERS., Schlichtheit und Pracht; THOMAS, Im Vorfeld von Saarbrücken ein.
56 Vgl. SMALL, Some aspects of Burgundian attitudes towards the English during the reign of Philip the Good mit weiteren Nachweisen und aktueller CONTAMINE, Les cours de France, d’Angleterre et d’Écosse; MATTÉONI, Les cours en France, VALE, England; SMALL, The Scottisch court in the fiftenth century. Der Sammelband PARAVICINI, La cour de Bourgogne hält auch einschlägige Artikel zu den Höfen Italiens im Spätmittelalter und deren Beziehungen zu Burgund bereit.
57 KINTZINGER, Westbindungen im spätmittelalterlichen Europa.
58 Die bisherigen Forschungen fasst bündig der Sammelband von EICHBERGER, LEGARé und HUSKEN (Hrsg.), Women at the Burgundian Court zusammen; zu ergänzen bliebe noch SMALL, For a long century of Burgundy.
59 Hierzu insbes. SCHNERB, L’État bourguignon.
60 Die Forschung zur burgundischen Geschichte ist ausgesprochen breit, sodass ein umfassender Überblick in knapper Darstellung an dieser Stelle nicht zu leisten ist. Es sei daher auf einige grundlegende Überblickswerke verwiesen, PLANCHER, Histoire générale et particulière de Bourgogne (1739 – 1781); BARANTE, Histoire des ducs de Bourgogne de la maison de Valois; CARTELLIERI, Am Hof der Herzöge von Burgund; HUIZINGA, L’État bourguignon, S. 171-193, und S. 11-35; CALMETTE, Les grands ducs de Bourgogne; VAUGHAN, Philip the Bold; DERS., John the Fearless; DERS., Philip the Good; DERS., Charles the Bold; DERS., Valois Burgundy; BLOCKMANS und PREVENIER, Les Pays-Bas bourguignons; BOEHM, Geschichte Burgunds; KAMP, Burgund. Einen ausführlicheren, aber bündigen Überblick über die burgundische Geschichte im 14. und 15. Jahrhundert bietet zudem OSCHEMA, Freundschaft und Nähe im spätmittelalterlichen Burgund, S. 28-43.
61 Vgl. hierzu insbesondere La «France anglaise», Actes du Congrès National des Sociétés Savantes; LACAZE, Philippe le Bon et l’Empire, S. 133-175; EHM, Burgund und das Reich. Zu den burgundischen Niederlanden sei insbesondere auf BLOCKMANS und PREVENIER, Les Pays-Bas bourguignons; DIESS. De Bourgondiërs und STEIN, Powerbrokers in the late Middle Ages verwiesen.
62 Hierzu grundlegend, SCHNERB, Les Armagnacs et les Bourguignons.
63 Einen hervorragenden und anschaulichen Überblick bietet BOVE, Le temps de la Guerre du Cent Ans. In einer sehr reduzierten Auswahl sei verwiesen auf, FAVIER, La Guerre de Cent Ans; LEGUAI, La Guerre de Cent Ans; MINOIS, La Guerre de Cent Ans. Zu den Vertragswerken ist immer noch grundlegend COSENAU, Les grands traités de la guerre de Cent Ans.
64 Zu diesem Thema vgl. VAUGHAN, John the Fearless, S. 263-286; AUTRAND, Charles VI., S. 574-575; SCHNERB, Les Armagnacs et les Bourguignons, S. 200-204.
65 DICKINSON, The Congress of Arras, S. 160-198; VAUGHAN, Philipp the Good, S. 98-107; CONTAMINE, France et Bourgogne, S. 81-100; SCHNERB, L’État bourguignon, S. 184-190.