Er ging voraus nach Lhasa. Nicholas Mailänder

Er ging voraus nach Lhasa - Nicholas Mailänder


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      Nicholas Mailänder, unter Mitarbeit von Otto Kompatscher

      ER GING VORAUS NACH

      LHASA

      PETER AUFSCHNAITER. DIE BIOGRAPHIE

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       INHALT

       Vorwort

       Kapitel 1

       EIN KIND SEINER ZEIT UND UMGEBUNG

       Kapitel 2

       FREUNDE FÜRS LEBEN

       Kapitel 3

       ZWEIMAL AM KANGCHENJUNGA

       Kapitel 4

       IN DER ALPINEN MACHTZENTRALE

       Kapitel 5

       WENDEPUNKT NANGA PARBAT

       Kapitel 6

       FAST FÜNF JAHRE HINTER STACHELDRAHT

       Kapitel 7

       FLUCHT ÜBER DAS DACH DER WELT

       Kapitel 8

       WO EIN WILLE IST, IST AUCH EIN WEG NACH LHASA

       Kapitel 9

       ZWEI FREMDE FASSEN FUSS IN DER HEILIGEN STADT

       Kapitel 10

       AUFBAU IM NIEDERGANG

       Kapitel 11

       WIEDER IM LAND DER BÄREN UND RÄUBER

       Kapitel 12

       DER LANGE ABSCHIED VOM DACH DER WELT

       Kapitel 13

       MACHTKÄMPFE IN KATHMANDU

       Kapitel 14

       IN INDISCHEN DIENSTEN

       Kapitel 15

       HELFEN, FORSCHEN, HELFEN

       Kapitel 16

       DIE BILANZ EINES LEBENS

       Nachwort von Dr. Martina Wernsdörfer, Völkerkundemuseum der Universität Zürich

       Anhang

       Zeittafel zu Peter Aufschnaiters Leben

       Der Staat Tibet (1913–1950)

       Der Tibetische Buddhismus im Überblick

       Literatur und Quellen

       Personenverzeichnis

       Bild- und Kartennachweis

       Dank

       VORWORT

      Vor rund zehn Jahren beauftragte mich der Tyrolia-Verlag mit der Neuherausgabe von Peter Aufschnaiters Schriften über sein Leben in Tibet, die 1983 von Martin Brauen veröffentlicht worden waren. Teil meiner Aufgabe war eine rund achtzigseitige Lebensbeschreibung des Verfassers.

      Je intensiver ich mich mit den vielfältigen Texten beschäftigte, die Brauen im Namen von Peter Aufschnaiter publiziert hatte, desto mehr faszinierte mich die Persönlichkeit des der Öffentlichkeit kaum bekannten Tiroler Bergsteigers, Forschungsreisenden, Kartografen, Archäologen und Entwicklungshelfers. Immer deutlicher meldete sich der Wunsch, die Biographie dieses fast vergessenen Menschen zu ergründen. Der Verlag stimmte meinem Vorschlag zu, den Fokus zu erweitern und die Beschreibung des gesamten Lebenswegs von Peter Aufschnaiter zum Gegenstand des Buches zu machen. Damit wurde die ursprüngliche Aufgabe aber nicht fallengelassen – denn Aufschnaiters Tibettexte sollten zu einem zentralen Bestandteil seiner Biographie werden.

      Dass ich im Zuge der Recherchen auf meinen Koautor Otto Kompatscher stoßen würde, war fast unausbleiblich. Dieser 1939 in Klobenstein/Ritten (Südtirol) geborene und seit seiner Kindheit im Raum Kitzbühel in Tirol lebende Aufschnaiter-Forscher hatte sich seit Mitte der 1990er Jahre intensiv mit seinem prominenten Landsmann beschäftigt und zahlreiche Bild- und Textdokumente gesammelt. Vor allem hatte Otto Kompatscher aber im Auftrag des Völkerkundemuseums der Universität Zürich, im Speziellen durch Dr. Martin Brauen, die in Gabelsberger-Stenographie-Zeichen verfassten Tagebücher Aufschnaiters in lateinische Schrift transkribiert und damit der Forschung einen Schatz von unermesslichem Wert zugänglich gemacht.

      Da wir uns gut verstanden, beschlossen Otto Kompatscher und ich, das Projekt „Aufschnaiter-Biographie“ gemeinsam durchzuführen. Dabei ergab sich wie von selbst eine Arbeitsteilung: Otto steuerte zahlreiche Fachtexte und Primärdokumente bei, darunter das von Aufschnaiter verfasste


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