Bengston Energy Healing - Heilen aus dem Nichts. William Bengston
lang gearbeitet hatte, ging sie zu ihrem Arzttermin. Ben war mit sich zufrieden. „Ich habe noch nie jemanden so intensiv betreut“, gestand er mir. „Da hat sich was getan bei Lillian. Ich kann es spüren.“
Und so war es auch. Ich war immer noch bei Ben, als Lillian einige Stunden später anrief. Während ich im Wohnzimmer wartete, zog er sich mit dem Telefon zurück, um allein mit ihr zu reden. Es wurde ein langes Telefongespräch, und als er ins Wohnzimmer zurückkam, ließ er sich auf den Stuhl neben mir plumpsen. Er sah völlig fertig aus. „Sie können keinen Krebs mehr finden“, sagte er. Ich stieß einen Jubelschrei aus, aber Ben reagierte nicht. Ich fragte ihn, was denn los sei.
Laut Lillian hatte der Radiologe, als er sie mit Röntgenstrahlen und Computertomografie untersuchte, keine Tumore mehr entdecken können. Er versuchte es mit einem anderen Gerät und erzielte das gleiche Ergebnis. Auch eine Blutuntersuchung bestätigte, dass sie krebsfrei war. In ihrer Aufregung erzählte Lillian ihm von Bens Arbeit. Der Arzt tat diese als wertlos ab und bestand dann darauf, die medizinische Behandlung ihrer Krankheit wie geplant fortzusetzen.
„Welche Krankheit?“, fragte ich verdutzt. „Die, die sie vorher hatte und von der die Ärzte annehmen, dass sie sie immer noch haben muss. Sie glauben ihren Tests nicht! Oder vielleicht wollen sie die Behandlung präventiv einsetzen, weil das in solchen Fällen von Krebs eine Art Vorschrift ist, an die ein Mediziner sich halten muss.“
„Und was sagt Lillian dazu?“ – „Sie sagt, dass sie mir dankbar sei, aber beschlossen habe, die Behandlung durchzuziehen, um auf Nummer sicher zu gehen. Ich konnte es ihr nicht ausreden.“ – „Was kann denn schlimmstenfalls passieren?“ – „Das Zeug ist tödlich!“, sagte Ben aufgebracht. Lillian erhielt Bestrahlungen mit hoher Dosis, kombiniert mit einer massiven Chemotherapie. Da sie laut ursprünglicher Diagnose als nahezu hoffnungsloser Fall galt, hielten die Ärzte es für gerechtfertigt, ihr diese „minimale Chance“ zu geben.
Lillian absolvierte die gesamte Behandlung wie eine pflichtgetreue Krankenschwester und akzeptierte alles, was die Ärzte verordneten. Ihre Haare fielen aus und sie nahm das kränkliche, aufgedunsene Aussehen einer Chemotherapiepatientin an. Obwohl Ben sie im Krankenhaus besuchte und versuchte, die Nachwirkungen der Behandlung auszugleichen, war der angerichtete Schaden schlichtweg zu groß. Dann stellte sich heraus, dass Lillians Lunge eine zu hohe Dosis Strahlung abbekommen hatte. Ein Lungenflügel hörte auf zu arbeiten und wurde operativ entfernt. Wenige Stunden nach der Operation starb sie an Herzversagen. Lillians Lunge wurde nach ihrem Tod routinemäßig untersucht und wir erfuhren über Umwege, dass kein Krebs gefunden worden war …
Von all unseren Fällen berührte Lillians Geschichte Ben und mich am meisten. Zwar ärgerte Ben sich stets, wenn seine Klienten die medizinische Erklärung einer Spontanremission akzeptierten, aber bis dahin hatte noch keine Ablehnung vonseiten der medizinischen Zunft derart verheerende Folgen gehabt. Lillians Tod brachte ihn so sehr auf, dass er sich womöglich ganz zur Ruhe gesetzt hätte, wenn er sich nicht für die anderen Menschen verantwortlich gefühlt hätte, die auf die Fortsetzung seiner Arbeit warteten. So entschied er sich für eine drastische Änderung seiner Vorgehensweise.
Конец ознакомительного фрагмента.
Текст предоставлен ООО «ЛитРес».
Прочитайте эту книгу целиком, купив полную легальную версию на ЛитРес.
Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.